Avana (Avanafil) – Informationen für Patientinnen und Patienten (Österreich)
Avana mit dem Wirkstoff Avanafil ist ein Arzneimittel aus der Gruppe der PDE‑5‑Hemmer (Phosphodiesterase‑5‑Hemmer). Es wird zur Behandlung von Erektionsstörungen eingesetzt. Diese Seite bietet eine patientenfreundliche Übersicht über Wirkungen, Anwendung, wichtige Wechselwirkungen und praktische Tipps – speziell mit Blick auf den Markt in Österreich (de‑AT).
Hinweis: Lesen Sie die Packungsbeilage vollständig und befolgen Sie die Anweisungen Ihrer Ärztin/Ihres Arztes oder der Apotheke. Die folgenden Informationen ersetzen keine individuelle Beratung.
1. Grundinformationen zum Produkt
| Kategorie | Angaben |
|---|---|
| Wirkstoff | Avanafil |
| Arzneimittelgruppe | PDE‑5‑Hemmer |
| Typische Anwendung | Behandlung der erektilen Dysfunktion |
| Wirkprinzip | Verstärkt die NO‑cGMP‑Signalübertragung in den Penisgefäßen |
| Wichtige Grundlage | Erfordert sexuelle Stimulation |
2. Wie Avana wirkt (Wirkmechanismus)
Bei sexueller Erregung wird im Körper Stickstoffmonoxid (NO) freigesetzt. NO aktiviert über einen Botenstoff den cGMP‑Signalweg in den glatten Muskelzellen der Blutgefäße im Penis. Dadurch entspannen sich die Gefäßmuskeln, die Durchblutung steigt – eine Erektion kann leichter entstehen.
Avanafil hemmt das Enzym Phosphodiesterase‑5 (PDE‑5). Dadurch wird der Abbau von cGMP verlangsamt. Das Ergebnis: mehr und länger anhaltendes cGMP‑Signal – die Blutgefäße können sich besser entspannen, was die Erektionsfähigkeit verbessert.
Wichtig zu wissen
- Avana führt keine Erektion “automatisch” herbei. Es unterstützt die Reaktion des Körpers auf sexuelle Stimulation.
- Es wirkt hauptsächlich in Situationen, in denen bereits eine physiologische Erregung vorhanden ist.
3. Pharmakokinetik: Wie der Körper Avana verarbeitet
Pharmakokinetik beschreibt, was der Körper mit einem Wirkstoff macht – also Aufnahme, Verteilung, Abbau und Ausscheidung. Die wichtigsten Punkte zu Avanafil:
- Resorption (Aufnahme): Avanafil wird nach Einnahme aus dem Magen-Darm-Trakt aufgenommen.
- Wirkeintritt: In vielen Fällen kann die Wirkung relativ früh einsetzen (typischerweise innerhalb von ca. 15–30 Minuten, abhängig von Person und Einnahmesituation).
- Maximale Konzentration: Die Spitzenkonzentration im Blut wird nach der Einnahme typischerweise nach einigen Zehn Minuten bis etwa 1 Stunde erreicht.
- Verteilung: Avanafil verteilt sich im Körper und bindet in bestimmtem Ausmaß an Plasmaproteine.
- Abbau (Metabolismus): Der Abbau erfolgt vor allem über Leberenzyme (u. a. CYP‑System).
- Ausscheidung: Der Wirkstoff und seine Abbauprodukte werden überwiegend über Stuhl und/oder Urin eliminiert.
Die tatsächliche Dauer der Wirkung kann zwischen Personen variieren. Faktoren wie Ernährung, Alkohol, Begleitmedikamente, Leber-/Nierenfunktion und der individuelle Gesundheitszustand können die Pharmakokinetik beeinflussen.
4. Typische Anwendung: Wann und wofür wird Avana genutzt?
Avanafil wird zur Behandlung der erektile Dysfunktion (Erektionsstörung) eingesetzt. Das bedeutet: Schwierigkeiten, eine für den Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion zu bekommen oder aufrechtzuerhalten.
Für wen geeignet?
Die Eignung hängt von Ihrer individuellen Situation ab (z. B. Herz‑Kreislauf‑Gesundheit, begleitende Arzneimittel, Leber-/Nierenfunktion). In der Praxis wird Avana häufig als Option betrachtet, wenn eine Behandlung mit Lebensstilmaßnahmen allein nicht ausreicht.
5. Zeitpunkt der Einnahme: Wie lange vor dem Sex?
Ein häufiges Anliegen ist, wann Avana eingenommen werden soll. Allgemein gilt:
- Avana kann etwa 15–30 Minuten vor geplanter sexueller Aktivität eingenommen werden (typische Zeitspanne).
- Bei manchen Personen kann es sinnvoll sein, die Einnahme etwas früher oder später zu planen – besonders wenn Nahrung oder Alkohol die Aufnahme beeinflussen.
- Halten Sie sich an die Dosierungsanleitung in Ihrer Packungsbeilage bzw. von Ihrer behandelnden Stelle.
Keine zusätzliche Einnahme “zur Sicherheit” vornehmen, wenn die gewünschte Wirkung nicht sofort eintritt – statt dessen die Einnahmesituation prüfen und die empfohlene Höchstdosis beachten.
6. Essen und Avana: Interaktion mit Mahlzeiten
Die Aufnahme von Avanafil kann durch die Art und Menge der Nahrung beeinflusst werden. Grundsätzlich gilt:
- Sehr fettreiche Mahlzeiten können den Wirkeintritt verzögern.
- Wenn Sie eine Wirkung schneller erwarten, ist eine leichtere Mahlzeit oft vorteilhaft.
- Planen Sie die Einnahme so, dass die Zeit bis zur sexuellen Aktivität ausreichend ist, besonders nach großen Mahlzeiten.
Praktischer Tipp
Wenn Sie bemerken, dass Avana nach dem Essen “später” wirkt, versuchen Sie beim nächsten Mal eine Anpassung der Essensmenge bzw. der Einnahmezeit (innerhalb der empfohlenen Dosierung und nicht über die Grenzen hinaus).
7. Alkohol: Was ist zu beachten?
Alkohol kann die erektile Funktion auf mehrere Arten beeinflussen: Er wirkt dämpfend, verändert Durchblutung und kann die Reaktion auf PDE‑5‑Hemmer abschwächen. Zudem kann Alkohol in Kombination mit blutdrucksenkenden Effekten problematisch sein.
- Für beste Ergebnisse wird empfohlen, Alkohol nur in moderaten Mengen zu konsumieren.
- Bei stärkerem Alkoholkonsum kann die Wirkung reduziert sein oder die Leistung insgesamt abnehmen.
- Achten Sie auf Schwindel, Benommenheit oder Blutdruckabfall – brechen Sie die Aktivität ab, wenn Sie sich unwohl fühlen.
8. Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und Nahrungsergänzungen
Wechselwirkungen sind besonders wichtig bei PDE‑5‑Hemmern. Unerwünschte Wirkungen wie starker Blutdruckabfall können auftreten, wenn bestimmte Kombinationen ungeeignet sind.
8.1 Nitrate und “Poppers” – absoluter Ausschluss
Avana darf nicht gemeinsam mit Nitraten (z. B. bei Angina pectoris) oder Mitteln verwendet werden, die NO‑Wirkungen verstärken.
- Auch die Kombination mit “Poppers” (in der Szene verwendete inhalative Nitritmittel) kann gefährlich sein.
- Hintergrund: Die Kombination kann zu einem starken Blutdruckabfall führen.
8.2 Riociguat
Avana darf nicht zusammen mit Riociguat (z. B. bei bestimmten Formen von pulmonaler Hypertonie) angewendet werden, da die Kombination den Blutdruck zu stark beeinflussen kann.
8.3 Starke CYP‑Inhibitoren (Arzneimittel, die den Abbau hemmen)
Avanafil wird über Enzymsysteme in der Leber abgebaut. Medikamente, die diese Enzyme stark hemmen (z. B. bestimmte Antimykotika oder HIV‑Therapien), können die Konzentration von Avanafil erhöhen und das Risiko für Nebenwirkungen steigern.
- In solchen Fällen kann eine Dosisanpassung oder eine andere Therapie erforderlich sein.
- Informieren Sie Ihre Apotheke/Ärztin/Ihren Arzt über alle Medikamente – auch “nur gelegentlich” eingenommene Mittel.
8.4 Alphablocker (bei Prostata/BPH oder Bluthochdruck)
Bei gleichzeitiger Einnahme von Alphablockern kann es – insbesondere zu Beginn oder bei Dosisänderungen – zu Blutdruckabfällen kommen. Eine abgestimmte Anwendung ist dann wichtig.
8.5 Antihypertensiva und andere blutdrucksenkende Mittel
PDE‑5‑Hemmer können den Blutdruck zusätzlich senken (geringe bis moderate Effekte sind möglich). Bei Kombi mit mehreren blutdrucksenkenden Arzneien steigt das Risiko für Schwindel oder Kreislaufprobleme.
8.6 Medikamente gegen Erektionsstörungen
Die gleichzeitige Einnahme mit anderen PDE‑5‑Hemmern ist normalerweise nicht sinnvoll und kann die Nebenwirkungsrate erhöhen. Wenn Sie umstellen, besprechen Sie den Wechselplan.
Wichtig
- Nehmen Sie Avana nicht ohne vorherige Klärung ein, wenn Sie “Herzmittel” verwenden, die nitrathaltig sind.
- Informieren Sie über alle Substanzen: verschreibungspflichtige Mittel, frei verkäufliche Präparate, pflanzliche Produkte (z. B. Johanniskraut) und Nahrungsergänzungen.
9. Indikationen: Welche Beschwerden werden behandelt?
Avanafil ist in erster Linie angezeigt zur Behandlung der erektilen Dysfunktion bei erwachsenen Männern. Die Wirksamkeit hängt dabei vom Vorliegen einer ausreichenden sexuellen Stimulation und dem individuellen Gesundheitszustand ab.
Keine Anwendung zur Behandlung anderer Erkrankungen des Herz‑Kreislauf‑Systems.
10. Dosierung: Übliche Anwendungsschemata
Die genaue Dosierung hängt von Ihrer persönlichen Situation ab (z. B. Verträglichkeit, Begleitmedikation, Leber-/Nierenfunktion). Beachten Sie immer die Angaben in Ihrer Packungsbeilage.
Grundsätze
- Avana wird bei Bedarf eingenommen – nicht dauerhaft “planmäßig jeden Tag” (sofern nicht anders verordnet).
- Die Einnahme erfolgt vor geplanter sexueller Aktivität.
- Überschreiten Sie nicht die maximale Tagesdosis.
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, sollte die Dosis mit Ihrer behandelnden Stelle angepasst werden.
Beispielhafte Orientierung (typische Dosisspannen)
Je nach Präparat/Verfügbarkeit und individueller Einschätzung werden häufig verschiedene Stärken angeboten. In der Praxis startet man oft mit einer niedrigeren Dosis, um die Verträglichkeit zu beurteilen, und steigert bei Bedarf.
| Aspekt | Patientenverständliche Orientierung |
|---|---|
| Einnahmeart | Bei Bedarf, vor sexueller Aktivität |
| Typischer Abstand bis zur Wirkung | oft ca. 15–30 Minuten (individuell) |
| Maximale Einnahme pro Tag | laut Packungsbeilage nicht überschreiten |
| Dosisanpassung | bei Wechselwirkungen oder schlechter Verträglichkeit möglich |
Wichtig: Da konkrete Stärken und maximal zulässige Häufigkeiten vom jeweiligen Produkt abhängen können, halten Sie sich bitte an die Packungsbeilage Ihres Avana-Präparats oder an die Vorgaben der Apotheke.
11. Sicherheit und Nebenwirkungen: Was kann auftreten?
Wie bei allen Arzneimitteln können auch bei Avanafil Nebenwirkungen auftreten. Viele sind mild und vorübergehend.
Häufige bzw. bekannte Nebenwirkungen
- Kopfschmerzen
- Gesichtsrötung (Flush)
- Schwindel
- Verstopfte oder laufende Nase (nasale Kongestion)
- Verdauungsbeschwerden (z. B. Übelkeit)
Selten, aber ernst zu nehmen
- Starker Blutdruckabfall mit Kreislaufproblemen
- Sehstörungen (z. B. plötzliche Beeinträchtigung)
- Hörstörungen (z. B. plötzliches Nachlassen)
- Priapismus (anhaltende, schmerzhafte Erektion; medizinischer Notfall)
- Allergische Reaktionen (z. B. Ausschlag, Schwellungen, Atemprobleme)
Wann sofort Hilfe holen? Wenn Sie starke Beschwerden wie Ohnmacht, Brustschmerz, Atemnot, anhaltende schmerzhafte Erektion oder plötzliches Hör-/Sehversagen bemerken, kontaktieren Sie umgehend den Notruf oder eine medizinische Einrichtung.
12. Praktische Anwendungstipps (für ein besseres Ergebnis)
- Sexuelle Stimulation ist entscheidend: Avana unterstützt die natürliche Reaktion des Körpers. Planen Sie die Situation so, dass Erregung real vorhanden ist.
- Essen berücksichtigen: Nach sehr fettreichen Mahlzeiten kann es später wirken. Gegebenenfalls Einnahmezeit anpassen.
- Alkohol moderieren: Weniger Alkohol verbessert oft die Erfolgswahrscheinlichkeit und reduziert Nebenwirkungen.
- Begleitmedikamente prüfen: Besonders bei “Herzmitteln” mit Nitraten oder bei anderen Blutdruck-/Herzpräparaten: vorher klären.
- Start niedrig: Wenn Sie neu mit PDE‑5‑Hemmern sind oder unsicher sind, beginnen Sie typischerweise mit der niedrigsten sinnvollen Dosis (wie in der Packungsbeilage vorgesehen).
- Wenn es beim ersten Versuch nicht klappt: Nicht sofort die Dosis “frei” erhöhen. Stattdessen Einnahmezeit, Essen/Alkohol und Wechselwirkungen überprüfen und ärztlich/beratend besprechen.
13. Alternative Optionen: Welche Alternativen gibt es?
Falls Avanafil nicht die gewünschte Wirkung erzielt oder nicht gut vertragen wird, kommen verschiedene Alternativen infrage:
13.1 Andere PDE‑5‑Hemmer
- Sildenafil
- Tadalafil
- Vardenafil
- Andere Avanafil-haltige Präparate (falls verfügbar)
Unterschiede bestehen u. a. bei Wirkeintritt, Wirkprofil und Einnahmeschemata. Welche Option passt, hängt von Ihrer Situation ab.
13.2 Lebensstil und Ursachenabklärung
- Gewichtsreduktion bei Übergewicht
- Bewegung und Ausdauertraining
- Rauchstopp
- Optimierung von Bluthochdruck, Diabetes und Cholesterin
- Stress-/psychologische Faktoren adressieren
Erektionsstörungen können auch ein Hinweis auf Gefäßerkrankungen sein. Wenn das Problem neu oder zunehmend ist, ist eine gezielte Abklärung sinnvoll.
13.3 Weitere medizinische Optionen
Je nach Ursache können zusätzlich andere Verfahren erwogen werden (z. B. Vakuumtherapie oder medikamentöse lokale Therapien). Dies sollte individuell besprochen werden.
14. Markt- und Rechtskontext in Österreich (de‑AT)
In Österreich unterliegt die Abgabe und Vermarktung von Arzneimitteln gesetzlichen und behördlichen Vorgaben, einschließlich Sicherheitsanforderungen, Kennzeichnung, Packungsbeilage und Qualitätsstandards. Verfügbarkeit und konkrete Abgabebedingungen können je nach Präparatstärke, Zulassungsstatus und Vertriebslinie variieren.
Wenn Sie in unserem Shop Avanafil finden, achten Sie bitte auf:
- korrekte Wirkstoffangabe (Avanafil) und die Stärke je Tablette
- Packungsgröße und gültige Haltbarkeit
- deutschsprachige Packungsbeilage bzw. gesetzliche Patienteninformationen
- eine klare Produktbeschreibung zur sicheren Anwendung
15. Aktuelle Hinweise & “Recent Guidance” (allgemein, patientenbezogen)
In den letzten Jahren wurde die sichere Anwendung von PDE‑5‑Hemmern wiederholt betont – insbesondere im Hinblick auf:
- strikte Kontraindikationen bei gleichzeitiger Anwendung von Nitraten/Riociguat
- sorgfältige Prüfung von Wechselwirkungen (u. a. mit bestimmten Enzymhemmern)
- Aufmerksamkeit für kardiovaskuläre Sicherheit: Sexuelle Aktivität kann die Belastung erhöhen; bei relevanten Herzproblemen ist eine ärztliche Einschätzung wichtig.
- umgehende Abklärung bei plötzlichen Seh- oder Hörstörungen sowie bei Priapismus
Bitte berücksichtigen Sie außerdem, dass Hinweise in der Packungsbeilage und die individuelle medizinische Situation stets Vorrang haben.
16. Lieferung und Verfügbarkeit in Österreich
Die Verfügbarkeit von Avana-Präparaten kann je nach Stärke und Packungsgröße variieren. In der Regel wird ein Produkt entweder als sofort lieferbar angezeigt oder mit einer voraussichtlichen Lieferzeit.
- Lieferung innerhalb Österreichs: je nach Anbieter/Logistik
- Diskrete Zustellung: in vielen Fällen wird die Lieferung neutral verpackt
- Preis- und Verfügbarkeitsänderungen: können durch Markt- und Bestandslage entstehen
Prüfen Sie bitte im Shop die jeweils aktuelle Verfügbarkeitsanzeige und die Versandinformationen für de‑AT.
17. Häufige Fragen (FAQ)
Wie schnell wirkt Avanafil?
Viele Personen berichten über eine Wirkung nach etwa 15–30 Minuten. Der Wirkeintritt kann nach fettreichen Mahlzeiten verzögert sein und ist individuell verschieden.
Kann ich Avana einnehmen, wenn ich wenig Appetit hatte oder nüchtern bin?
Ja, die Einnahme ist grundsätzlich möglich. Eine leichte Mahlzeit oder nüchterne Einnahme kann helfen, den Wirkeintritt zu verbessern, insbesondere im Vergleich zu sehr fettreichen Speisen.
Ist Avana mit Alkohol kombinierbar?
Möglich, aber nicht immer empfehlenswert. Moderater Alkoholkonsum ist meist besser verträglich als große Mengen. Starker Alkohol kann die Wirkung abschwächen und Kreislaufprobleme begünstigen.
Darf ich Avana zusammen mit Herzmedikamenten nehmen?
Das hängt vom Medikament ab. Nitrate (und Mittel wie “Poppers”) dürfen nicht kombiniert werden. Bei anderen Herz- oder Blutdruckmedikamenten ist eine Prüfung der Wechselwirkungen erforderlich. Informieren Sie Ihre Apotheke über alle Mittel.
Wie oft darf Avana eingenommen werden?
Halten Sie sich an die maximale Tagesdosis und das empfohlene Einnahmeschema der Packungsbeilage bzw. der dortigen Vorgaben. Eine eigenständige Erhöhung ist nicht ratsam.
Was, wenn ich nach der Einnahme keine Erektion bekomme?
Prüfen Sie zunächst typische Einflussfaktoren: Einnahmezeitpunkt, Mahlzeit (insbesondere Fettgehalt), Alkohol, Stress und sexuelle Stimulation. Ebenso wichtig sind mögliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten. Eine Anpassung sollte mit medizinischer Beratung erfolgen.
Welche Nebenwirkungen sind typisch?
Häufig sind Kopfschmerzen, Gesichtsrötung, Schwindel und nasale Beschwerden. In der Regel sind diese mild und vorübergehend.
Welche Warnzeichen erfordern sofortige Hilfe?
Suchen Sie umgehend medizinische Hilfe, wenn es zu plötzlichen Seh- oder Hörstörungen, Ohnmacht, starkem Brustschmerz, oder einer anhaltenden, schmerzhaften Erektion (Priapismus) kommt.
Gibt es Alternativen, falls Avana nicht passt?
Ja. Es gibt andere PDE‑5‑Hemmer sowie nicht-medikamentöse oder andere medizinische Optionen. Welche Alternative sinnvoll ist, hängt von Ihrer Ursache und Verträglichkeit ab.
Zum Schluss: Sicherheit geht vor
Avana (Avanafil) kann vielen Männern helfen, die Erektionsfähigkeit zu verbessern. Für eine sichere und wirksame Anwendung sind jedoch vor allem entscheidend:
- konsequente Einhaltung von Dosis und Einnahmezeit gemäß Packungsbeilage
- Beachtung strenger Wechselwirkungsregeln (besonders bei Nitraten)
- Berücksichtigung von Essen, Alkohol und Begleitmedikationen
- sofortiges Handeln bei Warnzeichen
Wenn Sie unsicher sind, ob Avana für Sie geeignet ist, oder wenn Sie mehrere Medikamente einnehmen, lassen Sie sich in der Apotheke oder ärztlich beraten.

