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Elimite (Permethrin)

€32.04

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Elimite enthält Permethrin und wird zur Behandlung von Krätze (Skabies) eingesetzt. Der Wirkstoff tötet die Milben auf der Haut ab. Elimite wird meist dünn auf die betroffenen Körperstellen aufgetragen und nach einer bestimmten Einwirkzeit wieder abgewaschen – genau nach Packungsbeilage oder ärztlicher Anleitung. Wichtig sind die Behandlung aller Kontaktpersonen sowie die Reinigung von Kleidung und Bettwäsche, um einen Rückfall zu vermeiden.

Elimite (Permethrin) – Beschreibung & Anwendung (de-AT)

Elimite mit Permethrin ist ein antiparasitäres Arzneimittel zur Behandlung von bestimmten Parasitenbefall-Erkrankungen der Haut. Es wird vor allem bei Krätze (Skabies) und bestimmten Formen von Kopflausbefall verwendet (je nach zugelassenem Produkt/Anwendungsgebiet). Die Behandlung erfordert konsequentes Vorgehen, da eine wirksame Therapie häufig auch eine Mitbehandlung von Kontaktpersonen sowie eine sorgfältige Umfeldhygiene einschließt.

Diese Produktbeschreibung ist patientenfreundlich und soll Ihnen helfen, Wirkweise, Anwendung, Sicherheit und typische Vorgehensweisen zu verstehen. Bitte beachten Sie stets die Angaben in der Packungsbeilage und die medizinischen Anweisungen Ihrer Ärztin/Ihres Arztes.


1) Grundinformationen zum Arzneimittel

Aspekt Details
Wirkstoff Permethrin
Arzneimittelname Elimite
AT/DE-spezifische Hinweise In Österreich verfügbar je nach Produktverfügbarkeit und Zulassung; genaue Formulierung (z. B. Konzentration, Darreichungsform) kann variieren
Wichtige Anwendung v. a. bei Skabies; zusätzlich je nach zugelassener Indikation bei Pedikulose (z. B. Kopflaus), sofern es dafür vorgesehen ist
Wirkprinzip kontakt- und umsetzungsabhängiges Insektizid/Akariozid gegen Parasiten

Hinweis: Elimite kann in verschiedenen Konzentrationen und Darreichungsformen im Handel vorkommen. Prüfen Sie daher bitte vor der Anwendung genau, welche Konzentration und welche Indikation auf Ihrer Packung angegeben sind.


2) Wie Elimite wirkt (Wirkmechanismus)

Permethrin gehört zu den sogenannten Pyrethroiden. Es beeinflusst die Nervenleitung von Parasiten. Vereinfacht gesagt:

  • Permethrin bindet an Natriumkanäle in den Nervenzellen der Parasiten.
  • Dadurch wird die Nervenfunktion gestört.
  • Der Befall wird abgetötet bzw. stark in seiner Lebensfähigkeit eingeschränkt.

Wichtig: Permethrin wirkt in erster Linie direkt auf die Parasiten während der Einwirkzeit. Deshalb ist die korrekte Einwirkdauer und das konsequente Auftragen entscheidend.


3) Pharmakokinetik – Was passiert mit dem Wirkstoff im Körper?

Bei bestimmungsgemäßer Anwendung auf der Haut wird Permethrin in der Regel nur in geringem Ausmaß systemisch aufgenommen. Der überwiegende Anteil bleibt lokal an der Hautoberfläche bzw. wird dort umgesetzt.

  • Resorption: meist niedrig bei topischer Anwendung, besonders bei intakter Haut.
  • Metabolismus: der Wirkstoff wird im Körper zu Metaboliten umgewandelt.
  • Ausscheidung: Metaboliten werden vor allem über die Nieren (Urin) ausgeschieden.

In der Praxis bedeutet das: Das Risiko für systemische Nebenwirkungen ist bei sachgerechter Anwendung meist gering. Dennoch können Hautreaktionen auftreten – insbesondere bei großflächiger Anwendung oder bei vorgeschädigter Haut.


4) Typische Anwendungen und Indikationen in der Praxis

Elimite wird v. a. zur Behandlung von:

  • Krätze (Skabies, Scabies)
  • Kopflausbefall bzw. Pedikulose (sofern in Ihrer Packungsinformation für diese Indikation vorgesehen)

Für die Auswahl der richtigen Therapie (inkl. Wiederholungstherapie, Umfeldmaßnahmen, Mitbehandlung) ist die korrekte Diagnose wesentlich. Viele Ausschläge, die wie Krätze aussehen können, sind nicht zwingend Skabies. Wenn Sie unsicher sind, lassen Sie den Befall ärztlich abklären.


5) Timing: Wann und wie lange anwenden?

Bei Permethrin-Therapien ist das Zeitfenster entscheidend. Typische Vorgehensweisen bei Skabies sehen häufig vor:

  • Einwirkzeit gemäß Packungsbeilage (z. B. mehrere Stunden, häufig abends vor dem Zubettgehen)
  • Wiederholung nach einigen Tagen (oft 7 Tage) – abhängig von Leitlinie/Packungsbeilage, da Eier und Larven in der ersten Behandlung entweichen können

Bei Läusen hängt das Timing von der jeweiligen zugelassenen Anwendung ab. Befolgen Sie deshalb bitte genau die Anweisungen Ihrer Packung.

Tipp: Planen Sie die Behandlung so, dass Sie in der Einwirkzeit nicht ständig waschen oder umziehen müssen, und bereiten Sie Kleidung/Handtücher entsprechend vor.


6) Dosierung und Anwendung – Schritt für Schritt (patientenverständlich)

Die genaue Dosierung richtet sich nach der Indikation, dem Alter, dem Körperbereich und der Packungsangabe. Nachfolgend finden Sie eine verständliche Orientierung. Bitte orientieren Sie sich immer an Ihrer Packungsbeilage.

6.1 Skabies (Krätze) – typische Vorgehensweise

  1. Vorbereitung: Dusch-/Waschroutine wie empfohlen; Haut sollte im Anschluss nicht komplett trocken sein (oder vollständig trocken, je nach Packungsbeilage).
  2. Auftragen: Permethrin gleichmäßig auf die betroffenen Hautareale und – bei Skabies üblich – auf den gesamten Körperbereich nach Packungsangabe (inkl. typischer Zonen wie Hände, Zwischenfinger, Handgelenke, Achseln, Leisten, ggf. Fußsohlen).
  3. Besonders beachten: Bei Krätze sind häufig auch Bereiche betroffen, die man zunächst übersieht (z. B. Hautfalten, Handgelenke, Genitalbereich, Zehenzwischenräume).
  4. Einwirkzeit: Gemäß Packungsbeilage (häufig mehrstündig, daher abends sinnvoll).
  5. Abwaschen: Nach Ablauf der Einwirkzeit gründlich mit Wasser abwaschen, Kleidung/Handtücher wechseln.
  6. Wiederholung: Häufig nach ca. 7 Tagen (packungs- und situationsabhängig), um neu schlüpfende Stadien abzudecken.

6.2 Kopflaus (Pedikulose) – Orientierung

Falls Ihr Produkt dafür vorgesehen ist, werden typischerweise folgende Punkte betont:

  • Auftrag auf Kopfhaut und Haare nach Packungsangabe (ggf. Haarlängen abhängig von Produkt und Dichte).
  • Einwirkzeit entsprechend der Packungsbeilage.
  • Danach häufig Ausstreichen/Kämmen mit einem Läusekamm zur Entfernung von Läusen und Nissen (je nach Empfehlung).
  • Wiederholung kann erforderlich sein, um neu schlüpfende Läuse zu erfassen (abhängig von Leitlinie und Packung).

6.3 Praktische Dosierungsgrundsätze

  • Nicht „zu wenig“ auftragen: Unterdosierung kann die Wirksamkeit senken.
  • Gleichmäßig verteilen: Parasiten sollen zuverlässig erreicht werden.
  • Kinder/kleine Flächen: Bei Kindern ist die richtige Menge besonders wichtig; verwenden Sie nur, was die Packung oder Ärztin/Arzt vorgibt.
  • Großflächige Anwendung: Erhöht das Risiko für Hautreizungen – achten Sie auf Nebenwirkungen und befolgen Sie die Anleitung.

7) Essen & Nahrung: Gibt es Wechselwirkungen?

Da Permethrin hauptsächlich lokal in der Haut wirkt und typischerweise nur gering systemisch aufgenommen wird, sind direkte Wechselwirkungen mit Lebensmitteln in der Regel nicht zu erwarten.

Dennoch gilt: Wenn bei Ihnen Übelkeit, Schwindel oder ausgeprägte Hautreaktionen auftreten, suchen Sie medizinischen Rat. In der Akutphase kann es sinnvoll sein, auf reizende Getränke oder sehr aufwendige körperliche Belastung zu verzichten – vor allem, wenn die Haut stark entzündet ist.


8) Alkohol- und Arzneimittelinteraktionen

8.1 Alkohol

Für Permethrin sind bei topischer Anwendung üblicherweise keine spezifischen Alkohol-Interaktionen bekannt. Trotzdem kann Alkohol bei bestehenden Hautbeschwerden subjektiv verstärken (z. B. durch Gefäßerweiterung, Juckreizgefühl).

Wenn Sie in der Akutphase ein erhöhtes Reiz-/Juckreizempfinden bemerken, ist es ratsam, Alkohol zu reduzieren und den Heilungsprozess nicht unnötig zu belasten.

8.2 Andere Medikamente

Bei sachgerechter topischer Anwendung sind systemische Interaktionen meist unwahrscheinlich. Dennoch sollten Sie Folgendes beachten:

  • Andere topische Produkte: Vermeiden Sie während der Behandlung unnötige zusätzliche Cremes/Salben auf denselben Arealen, sofern nicht empfohlen.
  • Häufiger Kontakt mit gereizter Haut: Kombinationen mit anderen reizenden Produkten (z. B. stark alkoholhaltige Lotionen) können den Heilverlauf beeinträchtigen.
  • Informieren Sie sich bei Vorerkrankungen: Bei schweren Hautentzündungen, Ekzemen oder nach umfangreichen Wunden klären Sie die Vorgehensweise vorher ab.

9) Sicherheit & Nebenwirkungen – Was ist möglich?

Wie jedes Arzneimittel kann Elimite Nebenwirkungen verursachen. Viele sind leicht und vorübergehend. Im Mittelpunkt stehen typische Hautreaktionen.

9.1 Häufig/typisch

  • Rötung oder Reizung an der Applikationsstelle
  • Juckreiz oder Brennen
  • trockene Haut oder Schuppung

9.2 Selten, aber wichtig

  • starke allergische Reaktionen (z. B. Schwellung, Quaddeln, Atembeschwerden)
  • ausgeprägtes Hautekzem oder starke Verschlimmerung der Entzündung

Bitte sofort medizinisch abklären, wenn Atemnot, starke Schwellungen im Gesicht/Halsbereich oder großflächige Nesselsucht auftreten.

9.3 Sicherheitsaspekte im Alltag

  • Augen, Mund, Schleimhäute: nicht in Kontakt bringen. Hände nach dem Auftragen sorgfältig waschen.
  • Intakte vs. vorgeschädigte Haut: Auf wund/entzündete Areale kann die Reizung stärker sein.
  • Wiederholungsbehandlung: Juckreiz kann nach erfolgreicher Therapie noch einige Zeit anhalten. Das bedeutet nicht automatisch, dass die Behandlung fehlgeschlagen ist.

10) Praktische Tipps für eine erfolgreiche Behandlung

Bei Skabies und Läusen ist „Erfolg“ nicht nur die richtige Lotion – sondern auch ein ganzheitliches Vorgehen. Die folgenden Tipps helfen, Rückfälle und Weitergabe zu reduzieren.

  • Mitbehandlung von Kontaktpersonen: Wenn mehrere Personen im engen Haushalt betroffen sind oder enger Kontakt bestand, sollten Kontaktpersonen gemäß Empfehlung/Diagnose behandelt werden. Andernfalls kommt es häufig zu Ping-Pong-Infektionen.
  • Umfeldhygiene: Textilien und Bettwäsche, die kurz zuvor in Kontakt mit der Haut standen, sollten nach Möglichkeit gewaschen werden (Temperatur und Vorgehen nach Packung/Empfehlung).
  • Waschen & Lagern: Nicht waschbare Gegenstände können – abhängig von Empfehlungen – vorübergehend aus dem Kontakt gebracht und gelagert werden.
  • Handtücher: Einzelne Handtücher vermeiden, nach dem Waschen ersetzen.
  • Kurze Nägel / Saubere Nägel: Bei Krätze kann das Kratzen die Haut verletzen; kurze Nägel reduzieren Verletzungen und Sekundärinfektionen.
  • Juckreiz nach Therapie: Kann fortbestehen. Häufig bessert er sich im Verlauf. Wenn er stark zunimmt oder neue Symptome auftreten, holen Sie ärztlichen Rat ein.

11) Zeitrahmen: Wann ist mit Besserung zu rechnen?

Direkt nach der ersten Behandlung kann der Juckreiz noch anhalten. Das ist häufig durch Entzündungsreaktionen und Reizung im Rahmen des Befalls zu erklären. Typischerweise:

  • Erste Verbesserung: meist innerhalb weniger Tage, individuell verschieden
  • Kontroll-/Wiederholungsphase: häufig nach etwa 7 Tagen (gemäß Therapieplan)
  • Restjuckreiz: kann noch einige Zeit fortbestehen, auch wenn die Parasiten bereits abgetötet wurden

Wenn nach korrekt durchgeführter Therapie weiterhin lebende Parasiten gefunden werden oder neue typische Läsionen auftreten, kann eine erneute Abklärung nötig sein. Manchmal liegt die Ursache in nicht behandelten Kontaktpersonen oder nicht ausreichenden Umfeldmaßnahmen.


12) Alternative Optionen – Was gibt es sonst noch?

Je nach Befall (Skabies vs. Läuse), Schweregrad, Alter und Hautzustand können verschiedene therapeutische Optionen in Frage kommen. Typische Alternativen (je nach Verfügbarkeit und Zulassung) sind:

  • Andere topische Skabies-Mittel (z. B. Wirkstoffe aus anderen Klassen)
  • Systemische Therapie bei bestimmten Situationen (z. B. bei ausgedehnten Befällen oder wenn topische Maßnahmen nicht ausreichen) (die Entscheidung trifft Ihre Ärztin/Ihr Arzt nach Abwägung)
  • Für Läuse: andere pedikulizide Präparate und/oder Vorgehen mit Läusekamm + geeignete Wirkstoffe

Wichtig: Die Wahl hängt stark von der genauen Diagnose und Ihrer individuellen Situation ab. Wenn Elimite nicht geeignet ist oder nicht anspricht, kann eine alternative Strategie sinnvoll sein.


13) Österreich: Markt- und rechtliche Einordnung sowie aktuelle Empfehlungen

In Österreich sind Arzneimittel über den zulässigen Vertriebskanal erhältlich. Verfügbarkeit, konkrete Packungsgrößen und zugelassene Indikationen können je nach Produktstand variieren. Für eine sichere Anwendung sind besonders wichtig:

  • die Packungsbeilage und die dort beschriebenen Anwendungsgebiete,
  • die korrekte Konzentration des Wirkstoffs,
  • aktuelle medizinische Empfehlungen zur Behandlung von Skabies bzw. Pedikulose.

Aktuelle praktische Leitlinienidee (allgemein): Bei Skabies gilt häufig, dass eine erfolgreiche Therapie nicht nur die Behandlung mit dem Wirkstoff erfordert, sondern auch Kontaktpersonen-Maßnahmen und Umfeldmanagement (Wäsche, Textilien, Hygiene) umfasst. Bei wiederholtem Auftreten wird außerdem häufig geprüft, ob die erste Anwendung vollständig und korrekt durchgeführt wurde.

Hinweis zur Verlässlichkeit: Wenn Sie unsicher sind, welche Behandlung für Ihren Fall empfohlen wird, lassen Sie sich medizinisch beraten.


14) Lieferung und Verfügbarkeit im Onlinehandel (AT)

Die Verfügbarkeit von Elimite kann zeitweise variieren. Je nach Marktlage und Lieferketten werden Packungsgrößen und Nachliefertermine angezeigt. Im Onlinehandel in Österreich achten Apotheken und Versandanbieter typischerweise auf:

  • korrekte Lagerung und sachgemäße Handhabung der Ware,
  • Transparenz zu Lieferzeiten und Verfügbarkeit,
  • rechtssichere Abwicklung gemäß geltenden Bestimmungen.

Nach Bestellung erhalten Sie in der Regel eine Bestätigung und – je nach Dienstleister – eine Sendungsverfolgung. Achten Sie darauf, dass Sie das Paket zur Zustellzeit entgegennehmen können, damit die Ware nicht unkontrolliert lange in Transportbedingungen verbleibt.

Tipp: Kontrollieren Sie vor der Anwendung das Verfallsdatum und ob die Packung unbeschädigt ist.


15) Häufige Fragen (FAQ)

Wie oft muss Elimite bei Krätze angewendet werden?

Sehr häufig wird eine Wiederholungsbehandlung nach einigen Tagen durchgeführt (oft etwa 7 Tage), damit neu schlüpfende Stadien erfasst werden. Wie genau es in Ihrem Fall ist, entnehmen Sie bitte der Packungsbeilage bzw. dem Therapieplan.

Juckt es nach der Behandlung noch – ist das normal?

Ja, Juckreiz kann anfangs anhalten, auch wenn die Parasiten abgetötet wurden. Die Beschwerden beruhen auf Entzündung und Reizung. Wenn jedoch der Zustand deutlich schlimmer wird, neue typische Stellen auftreten oder keine Besserung eintritt, sollten Sie ärztlich abklären lassen.

Muss ich meine Kontaktpersonen mitbehandeln?

Bei Skabies ist das häufig ein entscheidender Faktor. Wenn Menschen im engen Kontakt betroffen waren (Haushalt, enge Sexualkontakte oder Personen mit relevanten Hautkontakten), sollten sie entsprechend der Empfehlung mitbehandelt werden. So verhindern Sie Re-Infektionen.

Was mache ich mit Kleidung, Bettwäsche und Handtüchern?

Textilien, die in engem Kontakt zur Haut standen, sollten gemäß Packungsbeilage/Empfehlung gewaschen werden. Nicht waschbare Gegenstände können vorübergehend aus dem Kontakt genommen und gelagert werden. Ziel ist, eine erneute Ansteckung zu vermeiden.

Kann ich während der Behandlung duschen oder die Einwirkzeit verkürzen?

Die Einwirkzeit sollte nicht verkürzt werden, da die Wirksamkeit vom ausreichenden Kontakt abhängt. Duschen oder Waschen während der Einwirkzeit kann die Effektivität vermindern. Planen Sie die Behandlung so, dass Sie die Anleitung einhalten können.

Ist Elimite für Kinder geeignet?

Häufig wird es auch bei Kindern eingesetzt, aber Alter, Körpergewicht und genaue Anwendung sind entscheidend. Prüfen Sie die Packungsbeilage und folgen Sie dort den Angaben. Bei sehr jungen Kindern oder speziellen Situationen ist ärztlicher Rat sinnvoll.

Kann ich gleichzeitig andere Cremes verwenden?

Während der Behandlung sollten Sie möglichst nicht mehrere Wirkstoffe gleichzeitig auf dieselben Areale auftragen, außer es ist in der Anleitung vorgesehen. Fragen Sie bei Unsicherheit in der Apotheke nach.

Gibt es ein Risiko durch Auftragen auf große Hautflächen?

Bei großflächiger Anwendung kann das Risiko für Hautreizungen steigen. Nutzen Sie daher die Menge und Vorgehensweise exakt nach Packungsbeilage. Wenn Sie starke Reaktionen bemerken, beenden Sie die Anwendung nicht „blind“, sondern lassen Sie Ihren Fall ärztlich bzw. in der Apotheke beurteilen.

Kann ich Alkohol trinken, während ich Elimite verwende?

Spezifische Interaktionen sind bei topischer Anwendung üblicherweise nicht zu erwarten. Dennoch kann Alkohol den allgemeinen Haut-/Juckreizempfinden beeinflussen. Wenn Sie betroffen sind, ist Mäßigung sinnvoll.

Was, wenn die Symptome nach der zweiten Anwendung nicht besser werden?

Gründe können sein: unvollständige Anwendung, nicht mitbehandelte Kontaktpersonen oder unzureichende Umfeldhygiene. In solchen Fällen sollten Sie ärztlich abklären lassen, ob es sich wirklich um den passenden Befall handelt oder ob eine alternative Therapie sinnvoll ist.


16) Kurze Zusammenfassung

  • Elimite (Permethrin) wirkt gegen Parasiten, indem es die Nervenleitung stört (Pyrethroid).
  • Die Behandlung erfordert vor allem bei Krätze korrekte Einwirkzeit, gleichmäßiges Auftragen und häufig Wiederholung.
  • Kontaktpersonen- und Umfeldmaßnahmen sind ein zentraler Erfolgsfaktor.
  • Häufige Nebenwirkungen sind vorübergehende Hautreaktionen.
  • Bei starken Beschwerden, Verdacht auf Allergie oder fehlender Besserung: medizinisch abklären.

Wichtig: Diese Informationen ersetzen nicht die Packungsbeilage oder individuelle ärztliche Empfehlungen. Für eine sichere Anwendung lesen Sie bitte die Angaben auf Ihrem Produkt.

Zusätzliche Informationen

Dosierung: No selection

30g

Packung: No selection

2 tube, 3 tube, 4 tube, 6 tube