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Revia (Naltrexone)

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Revia (Naltrexon) wird zur Behandlung von Alkohol- oder Opioidabhängigkeit eingesetzt. Es blockiert bestimmte Rezeptoren im Gehirn, sodass das Verlangen nach Alkohol oder Opioiden vermindert werden kann. Revia wird in der Regel als feste Tablette nach ärztlicher Anweisung eingenommen. Während der Behandlung sollten Alkohol sowie Opioide grundsätzlich vermieden werden. Bei Nebenwirkungen wie Übelkeit, Schlafstörungen oder Kopfschmerzen sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt.

Revia (Naltrexon) – Patienteninformation (de-AT)

Revia enthält den Wirkstoff Naltrexon. Es wird eingesetzt, um riskantes Trinkverhalten bzw. bestimmte Formen von Suchterkrankungen zu beeinflussen. Diese Informationen helfen Ihnen, Wirkungsweise, Anwendung, wichtige Wechselwirkungen und praktische Tipps besser zu verstehen. Bitte beachten Sie immer auch die Angaben in Ihrer Packungsbeilage und die Hinweise Ihres Behandlungsteams.


Wichtige Hinweise vorab

  • Nicht für alle geeignet: Naltrexon kann bestimmte Erkrankungen und Laborwerte beeinflussen, insbesondere die Leber.
  • Opioid-Wechselwirkung: Naltrexon blockiert Opioid-Rezeptoren. Dadurch können Opioid-Schmerzmittel oder Opioide in der Wirkung eingeschränkt sein.
  • Alkohol: Während der Behandlung sollte Alkohol nach Möglichkeit vermieden werden, insbesondere zu Beginn und bei Unsicherheit.

Grundlegende Produktinformationen

Eigenschaft Details
Arzneimittel Revia
Wirkstoff Naltrexon
ATC-Gruppe (vereinfacht) Antagonist an Opioidrezeptoren
Anwendung Unterstützende Behandlung bei Alkohol- und/oder Opioidbezogenen Abhängigkeitssituationen (je nach ärztlicher Beurteilung)
Darreichungsform Tabletten (je nach Packungsgröße)

Hinweis: Die genaue Dosierung und Dauer hängen vom individuellen Krankheitsbild, früherer Substanzexposition und der ärztlichen Zielsetzung ab.


Wie wirkt Revia? (Wirkmechanismus)

Naltrexon gehört zu den Opioid-Rezeptorantagonisten. Das bedeutet: Es besetzt im Gehirn und in anderen Bereichen bestimmte Opioidrezeptoren so, dass Opioide (z. B. Morphin, Oxycodon, Heroin – oder auch bestimmte Husten-/Schmerzmittel, die Opioide enthalten) ihre Wirkung weniger oder nicht entfalten können.

Bei Alkohol- und Suchtproblemen spielt zusätzlich eine Rolle, dass Alkoholkonsum (bei manchen Menschen) die Belohnungssysteme beeinflusst, u. a. über körpereigene opioide Signalwege. Durch die Rezeptorblockade kann Naltrexon helfen, Craving (starkes Verlangen) und Rückfallrisiken zu reduzieren.

  • Reduziert die Verstärkung durch Substanzen, die über Opioidwege wirken.
  • Kann (je nach Person) das Verlangen und die Wahrscheinlichkeit von Rückfällen senken.
  • Kein „Entgiftungsmittel“: Es behandelt nicht akute Entzugssymptome in dem Sinne wie Medikamente zur Entzugstherapie – vielmehr unterstützt es die Rückfallprophylaxe.

Pharmakokinetik – Was passiert im Körper?

Die Pharmakokinetik beschreibt, wie der Wirkstoff nach der Einnahme aufgenommen, verteilt, verstoffwechselt und ausgeschieden wird.

  • Resorption: Naltrexon wird nach oraler Einnahme in der Regel zuverlässig resorbiert.
  • Verteilung: Der Wirkstoff verteilt sich im Körper und erreicht die relevanten Wirkbereiche.
  • Metabolismus: Naltrexon wird überwiegend in der Leber verstoffwechselt. Dabei entsteht unter anderem 6-β-Naltrexol (ein wichtiger aktiver/mitbetroffener Metabolit).
  • Elimination: Die Ausscheidung erfolgt hauptsächlich über den Urin (u. a. als Metaboliten).
  • Wirkdauer: Die Rezeptorblockade hält typischerweise über Stunden bis länger an; der genaue Effekt variiert individuell.

Leber: Weil Naltrexon über die Leber verarbeitet wird, ist die Überwachung von Leberwerten (z. B. bei Risikopatienten) ein wichtiger Bestandteil der sicheren Anwendung.


Typische Anwendungsgebiete (Indikationen)

Revia wird in der Praxis je nach individueller Situation eingesetzt, z. B. zur Rückfallprophylaxe bei Alkoholabhängigkeit (in Kombination mit psychosozialen Maßnahmen) oder bei opioidbezogenen Zielsetzungen (je nach klinischem Setting).

  • Alkoholabhängigkeit: Unterstützung, um Rückfälle zu verhindern und das Risiko für fortgesetzten Alkoholkonsum zu senken.
  • Opioidbezogene Situationen: Je nach medizinischer Beurteilung kann Naltrexon auch genutzt werden, um die Wirkung von Opioiden zu blockieren und Abstinenz zu unterstützen, z. B. in einem strukturierten Behandlungsplan.

Wichtig: Die konkrete Indikation und das Behandlungsziel sollten stets individuell festgelegt werden. Eine Selbstanwendung ohne ärztliche Einordnung wird nicht empfohlen.


Dosis & Einnahmeschema – Orientierung für Patienten

Das genaue Schema kann je nach Indikation und Verträglichkeit variieren. Üblich ist jedoch eine einmal tägliche Einnahme (bei Tabletten), manchmal angepasst nach Therapieziel.

Typische Vorgehensweise (allgemein)

  • Start: Beginnen Sie mit der von Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt festgelegten Dosis.
  • Regelmäßigkeit: Nehmen Sie Revia möglichst zur gleichen Tageszeit, um die Einnahmekonsistenz zu verbessern.
  • Kontrollen: Bei erhöhtem Risiko (z. B. Lebererkrankung, erhöhter Alkoholkonsum) können Laborkontrollen erforderlich sein.
  • Dauer: Die Behandlungsdauer wird üblicherweise über Monate geplant, abhängig vom Verlauf und der Rückfallgefahr.

Wenn Sie eine Dosis vergessen haben

  • Nehmen Sie die Tablette ein, sobald Sie es merken – sofern nicht bereits kurz die nächste Einnahme ansteht.
  • Keinesfalls doppelt nachnehmen, um eine vergessene Dosis auszugleichen.
  • Wenn Sie unsicher sind, fragen Sie bei Ihrer Apotheke nach.

Zeitpunkt der Einnahme – Wann am besten?

Revia kann in der Regel unabhängig von Mahlzeiten eingenommen werden. Viele Patientinnen und Patienten empfinden es als hilfreich, die Einnahme mit einer täglichen Routine zu verbinden, z. B.:

  • nach dem Frühstück
  • am Abend nach dem Zähneputzen
  • mit einer festen Gewohnheit (Tagesstruktur beibehalten)

Praxis-Tipp: Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken (z. B. Übelkeit oder Müdigkeit), kann es sinnvoll sein, den Einnahmezeitpunkt zu variieren – besprechen Sie Änderungen jedoch zuerst mit Ihrem Behandlungsteam.


Wechselwirkung mit Lebensmitteln

Für Naltrexon sind keine typischen „dramatischen“ Wechselwirkungen mit Lebensmitteln bekannt, die eine spezielle Diät notwendig machen würden. Grundsätzlich gilt:

  • Normale Mahlzeiten sind üblicherweise möglich.
  • Bei Magen-Darm-Beschwerden kann eine Einnahme mit oder nach dem Essen die Verträglichkeit verbessern.

Leberbelastung: Eine wichtige Rolle spielt die Gesamtsituation Ihrer Leber (z. B. durch Alkohol, Virushepatitis, Fettleber). Essen allein ersetzt keine Abstinenz bzw. kein medizinisches Monitoring.


Alkoholkonsum und Interaktionen

Da Revia häufig bei Alkoholabhängigkeit eingesetzt wird, ist das Verhältnis zu Alkohol besonders relevant.

  • Alkohol kann die Therapieziele erschweren und die Stimmung/Impulse negativ beeinflussen.
  • Auch wenn Naltrexon die Verstärkung bestimmter Effekte dämpfen kann, bedeutet das nicht, dass Alkoholkonsum „harmlos“ ist.
  • Leber: Sowohl Alkohol als auch Naltrexon können die Leber belasten. Das Risiko steigt bei bestehenden Leberproblemen.

Empfehlung: Wenn Sie während der Behandlung Alkohol trinken, besprechen Sie das unbedingt zeitnah mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt. So können Sie Risiken besser einschätzen und die Therapie ggf. anpassen.


Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln

Die bedeutendste Wechselwirkung betrifft Opioid-haltige Arzneimittel.

Opioide (z. B. starke oder schwache Opioid-Schmerzmittel)

  • Naltrexon blockiert Opioidrezeptoren.
  • Schmerz- oder Hustenwirkung von Opioiden deutlich reduziert sein.
  • medizinische Abstimmung vorab wichtig.

Weitere mögliche Wechselwirkungen

Bei anderen Wirkstoffen können Wechselwirkungen je nach Stoffwechselweg und individueller Konstellation auftreten. Informieren Sie deshalb Ihre Apotheke oder Ihr Behandlungsteam über:

  • alle verschreibungspflichtigen Medikamente
  • auch frei verkäufliche Arzneimittel
  • pflanzliche Produkte und Nahrungsergänzungsmittel
  • Gelegenheitsschmerzmittel und Hustenmittel

Sicherheitsprinzip: Nehmen Sie keine neuen Medikamente hinzu, ohne vorher nach möglichen Wechselwirkungen zu fragen.


Sicherheitsprofil – Worauf sollten Sie achten?

Wie jedes Arzneimittel kann auch Revia Nebenwirkungen verursachen. Viele treten vor allem zu Beginn auf und können mit der Zeit abnehmen. Häufige Kategorien sind:

Mögliche Nebenwirkungen (Beispiele)

  • Magen-Darm: Übelkeit, Bauchbeschwerden
  • Allgemein: Kopfschmerzen, Müdigkeit/Schwindel
  • Nervensystem/Verhalten: Schlafstörungen oder Unruhe (individuell)
  • Leber: Erhöhungen von Leberwerten (v. a. bei Risikopatienten)

Leberwerte: Besonders wichtig ist die Beobachtung der Leberfunktion. Bei Symptomen wie Gelbfärbung der Haut oder Augen, dunklem Urin, starkem Krankheitsgefühl oder ausgeprägter Oberbauchschmerzhaftigkeit sollten Sie umgehend medizinischen Rat einholen.

Warnzeichen – wann sofort handeln?

  • Zeichen einer möglichen Leberstörung
  • starke, anhaltende Nebenwirkungen
  • irritierendes Verhalten, schwere depressive Verstimmung oder Selbstgefährdung (sofortige Hilfe organisieren)

Praktische Tipps für die Anwendung im Alltag

Damit Revia seine Wirkung bestmöglich entfalten kann, helfen mehrere praktische Aspekte:

  • Routine schaffen: Einnahme täglich zur gleichen Zeit.
  • Trigger vermeiden: Planen Sie Alternativen für Situationen, die sonst zum Trinken führen (z. B. andere Wege, Orte oder Menschen).
  • Unterstützung kombinieren: Psychoedukation, Beratung, Selbsthilfegruppen oder Verhaltenstherapie erhöhen erfahrungsgemäß die Erfolgschancen.
  • Dokumentieren: Notieren Sie (z. B. im Kalender) Konsumereignisse, Verlangen (0–10) und mögliche Auslöser – das unterstützt die Therapieanpassung.
  • Leber schonen: Reduzieren Sie Alkohol konsequent und achten Sie auf ärztliche Labortermine.
  • Medikamentenliste: Führen Sie eine Liste Ihrer Medikamente bei sich (auch für Notfälle).

Wichtig bei Schmerz: Wenn Sie unter der Behandlung starke Schmerzen haben und Opioid-Schmerzmittel im Raum stehen, informieren Sie das Behandlungsteam unbedingt über die Naltrexon-Einnahme.


Alternative Behandlungsmöglichkeiten (Optionen neben Revia)

Je nach Ziel (z. B. Alkoholabhängigkeit oder Rückfallprophylaxe) können verschiedene Ansätze infrage kommen. Dazu zählen:

  • Psychosoziale Maßnahmen: z. B. Verhaltenstherapie, Motivationsarbeit, Beratungsangebote, ambulante oder stationäre Programme.
  • Weitere medikamentöse Optionen: je nach Indikation können andere Wirkstoffe oder Therapiestrategien verwendet werden.
  • Strukturierte Abstinenz-/Rückfallpräventionsprogramme: mit klaren Handlungsplänen für Rückfall-Situationen.

Hinweis: Welche Alternative passt, hängt stark von Ihrer Vorgeschichte, Ihrem Gesundheitszustand, bisherigen Therapien und dem Laborstatus ab. Ihre Ärztin/Ihr Arzt bzw. Ihre Apotheke kann Sie zielgerichtet informieren.


Revia in Österreich: Markt- und Rechtskontext (de-AT)

In Österreich wird die Versorgung mit Arzneimitteln durch nationale Regelungen und EU-Vorgaben geprägt. Für Verbraucherinnen und Verbraucher ist vor allem wichtig:

  • Arzneimittel müssen entsprechend der zugelassenen Indikation, der Gebrauchsinformation (Packungsbeilage) und der jeweiligen Abgabebestimmungen bereitgestellt werden.
  • Bei der Abgabe und Beratung sind Apotheken bzw. autorisierte Stellen an die jeweils geltenden Vorgaben gebunden.
  • Die Verfügbarkeit kann je nach Lagerbestand, Packungsgröße und Nachfrage variieren.

Aktuelle Informationen: Für den neuesten Stand zu Verfügbarkeit, Änderungen in Packungsgrößen oder Empfehlungen können Sie sich an Ihre Apotheke vor Ort oder an die Gebrauchsinformation halten.


„Jüngste“ medizinische Leitlinien – worauf wird besonders geachtet?

In der Suchtmedizin wird fortlaufend betont, dass medikamentöse Strategien mit psychosozialen Maßnahmen kombiniert werden sollen. Häufige Schwerpunkte aktueller Praxis sind:

  • Individuelle Risikoabschätzung, besonders bezogen auf Leberfunktion und Substanzvorgeschichte.
  • Monitoring von Laborwerten und Verträglichkeit.
  • Transparenz bei Opioid-Kontakt (z. B. Notfallplanung bei Schmerzbehandlung).
  • Motivationsorientierte Begleitung und Rückfallprävention statt rein symptomatischer Behandlung.

Konkrete Empfehlungen können sich je nach Fachgesellschaft, Patientengruppe und behandelndem Setting unterscheiden. Ihr Behandlungsteam kann Ihnen sagen, wie das für Sie konkret umgesetzt wird.


Lieferung und Verfügbarkeit in der Online-Apotheke (AT)

Die Verfügbarkeit kann je nach Lagerbestand schwanken. Typischerweise können Sie:

  • die gewünschte Packungsgröße im Shop auswählen
  • mit einer verfügbaren Lieferung rechnen, sofern das Produkt auf Lager ist
  • bei Nichtverfügbarkeit eine Information zur Lieferzeit oder alternative Packungen erhalten

Datenschutz & Service: Achten Sie beim Bestellen auf die Bestätigung Ihrer Angaben und lesen Sie die Hinweise zum Versand sowie zu Retouren/Umtausch in den allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Tipp: Wenn Sie unsicher sind, welche Stärke oder Packungsgröße Sie benötigen, fragen Sie vor der Bestellung in Ihrer Apotheke nach.


FAQ – Häufige Fragen zu Revia (Naltrexon)

1) Wofür wird Revia hauptsächlich eingesetzt?

Revia mit Naltrexon wird typischerweise zur Unterstützung bei Alkoholabhängigkeit bzw. zur Rückfallprophylaxe eingesetzt – abhängig von Ihrer individuellen Situation. Weitere Indikationen können je nach klinischem Konzept hinzukommen.

2) Wie schnell merkt man eine Wirkung?

Viele Patientinnen und Patienten berichten nicht über eine „sofortige“ Wirkung wie bei Beruhigungsmitteln, sondern über Veränderungen im Craving oder in der Rückfallwahrscheinlichkeit über Tage bis Wochen. Die Spanne ist individuell.

3) Kann ich während der Einnahme Alkohol trinken?

Alkohol kann die Therapieziele beeinträchtigen und die Leber belasten. Wenn Sie Alkohol getrunken haben oder unsicher sind, sprechen Sie das bitte zeitnah mit Ihrem Behandlungsteam an.

4) Was passiert, wenn ich Opioid-Schmerzmittel nehme?

Naltrexon kann die Wirkung von Opioiden deutlich reduzieren. Bei Schmerzbehandlung ist daher eine vorherige medizinische Abstimmung wichtig. Informieren Sie immer das Behandlungsteam über Ihre Naltrexon-Einnahme.

5) Muss ich Revia nüchtern einnehmen?

In der Regel ist die Einnahme nicht zwingend nüchtern. Wenn Ihnen die Einnahme auf nüchternen Magen Beschwerden bereitet, kann die Einnahme nach dem Essen die Verträglichkeit verbessern.

6) Welche Kontrollen sind sinnvoll?

Besonders bei Risikopatienten (z. B. bestehende Lebererkrankung oder anhaltender Alkoholkonsum) werden häufig Leberwerte kontrolliert. Ihr Behandlungsteam wird festlegen, wie oft.

7) Was mache ich bei einer vergessenen Dosis?

Nehmen Sie die Tablette ein, sobald Sie es merken – allerdings nicht, wenn die nächste Einnahme kurz bevorsteht. Keine doppelte Dosis nehmen. Bei Unsicherheit können Sie Ihre Apotheke kontaktieren.

8) Ist Revia für jede Person geeignet?

Nein. Die Eignung hängt u. a. von Vorerkrankungen (insbesondere der Leber), der Vorgeschichte mit Opioiden und anderen Faktoren ab. Lassen Sie die Therapie vorab individuell beurteilen.

9) Kann ich die Behandlung eigenständig absetzen?

Ein eigenständiges Absetzen sollte vermieden werden, außer es wurde ausdrücklich so besprochen. Wenn Sie Nebenwirkungen haben oder die Therapie ändern möchten, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt.

10) Gibt es Alternativen?

Ja. Neben medikamentösen Optionen können psychosoziale Behandlungen und strukturierte Rückfallpräventionsprogramme eine wichtige Rolle spielen. Welche Alternative passt, hängt von Ihrer Situation ab.


Zusammenfassung

Revia (Naltrexon) ist ein Arzneimittel, das Opioidrezeptoren blockiert und dadurch bei geeigneten Patientinnen und Patienten helfen kann, Rückfälle zu reduzieren und das Craving zu beeinflussen – häufig im Rahmen eines umfassenden Behandlungskonzepts mit psychosozialer Unterstützung. Achten Sie besonders auf Leberfunktion, die Konsequenzen bei Opioid-Einnahme und eine stabile, regelmäßige Einnahmeroutine.

Bei Fragen: Ihre Apotheke in Österreich kann Sie zur Anwendung, zu Wechselwirkungen und zur optimalen Einnahme im Alltag beraten.

Zusätzliche Informationen

Dosierung: No selection

50mg

Packung: No selection

10 pill, 20 pill, 30 pill, 60 pill, 90 pill, 120 pill