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Verapamil HCl

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Verapamil HCl ist ein Arzneimittel aus der Gruppe der Calciumantagonisten. Es wirkt auf das Herz und die Blutgefäße und kann dabei helfen, den Herzschlag zu verlangsamen sowie den Blutdruck zu senken. Je nach Anwendungsgebiet wird es z. B. bei bestimmten Herzrhythmusstörungen oder zur Behandlung von Bluthochdruck eingesetzt. Bitte verwenden Sie das Medikament genau nach Anweisung und informieren Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt bei Nebenwirkungen.

Verampil® (Verapamil-Hydrochlorid) – Patienteninfo für Österreich

Verampil® enthält den Wirkstoff Verapamil-Hydrochlorid. Verapamil ist ein Calciumkanalblocker aus der Gruppe der sogenannten „Kalziumantagonisten“. Das Arzneimittel wird in der Praxis zur Behandlung bestimmter Herzrhythmusstörungen und zur Behandlung von Bluthochdruck bzw. Angina pectoris eingesetzt – je nach ärztlicher Indikation.

Diese Seite bietet eine ausführliche, verständliche Übersicht: Wie Verampil wirkt, wie es im Körper verarbeitet wird, wie es typischerweise angewendet wird, worauf Sie bei Essen, Alkohol und anderen Arzneimitteln achten sollten und welche Sicherheitsaspekte wichtig sind.

1. Grundlegende Produktinformationen

Kategorie Angaben
Arzneimittelname Verampil® (Verapamil HCl)
Wirkstoff Verapamil-Hydrochlorid
Wirkstoffklasse Calciumkanalblocker (Kalziumantagonist)
Wirkprinzip Hemmt den Einstrom von Calcium in bestimmte Herz- und Gefäßmuskelzellen
Typische Einsatzgebiete Herzrhythmusstörungen, Angina pectoris, Bluthochdruck (je nach Präparat/Indikation)
Darreichungsform Je nach Produktvariante (z. B. Retard/Depot oder andere Formen)
Wichtiger Hinweis Die konkrete Dosierung und Form hängt von Ihrer Situation ab (z. B. Nieren-/Leberfunktion, Rhythmusart)

Wichtig: Verampil ist ein Arzneimittel, dessen genaue Form (z. B. Retard- vs. Nicht-Retard) und Dosierung in der jeweiligen Packung festgelegt sind. Lesen Sie daher bitte vor der Einnahme die Packungsbeilage und befolgen Sie die Anweisungen Ihres Behandlungsteams.

2. Wirkmechanismus (Wie Verampil wirkt)

Verapamil blockiert Calciumkanäle vom L-Typ (Slow-Channel) in Herzmuskelzellen und glatter Gefäßmuskulatur. Dadurch gelangen weniger Calciumionen in die Zellen. Das führt zu:

  • Verlangsamung der Erregungsleitung im Bereich des AV-Knotens (Atrioventrikularknoten) – relevant bei bestimmten Rhythmusstörungen.
  • Verminderung der Herzmuskelkraft (negativ inotrop) in geeigneten Dosierungen.
  • Gefäßerweiterung (vasodilatierend) – dadurch sinkt der Gefäßwiderstand und es kann der Blutdruck abnehmen.
  • Reduktion des Sauerstoffbedarfs des Herzens (indirekt), was bei Angina pectoris unterstützend wirken kann.

In der Praxis wird Verapamil deshalb unter anderem bei bestimmten supraventrikulären Tachykardien (schnelle Herzrhythmen aus dem Vorhof-/Knotenbereich) sowie bei Angina pectoris eingesetzt. Ob es auch bei Ihrem Bluthochdruck sinnvoll ist, hängt von Ihrer Gesamtsituation, anderen Medikamenten und Ihrer Herzfunktion ab.

3. Pharmakokinetik (Wie der Körper Verampil verarbeitet)

Pharmakokinetik beschreibt, was mit dem Arzneimittel im Körper passiert: Aufnahme, Verteilung, Umwandlung und Ausscheidung. Die Details können je nach Darreichungsform (z. B. Retardtablette) und individueller Verfassung variieren.

Aufnahme & Wirkungseintritt

  • Nach oraler Einnahme wird Verapamil in der Regel über den Magen-Darm-Trakt aufgenommen.
  • Der Wirkungseintritt kann je nach Präparat (Retard/Depot vs. andere Formen) früher oder verzögert sein.

Verteilung

  • Verapamil verteilt sich im Körper und wirkt an Herz- und Gefäßstrukturen.
  • Es bindet teilweise an Plasmaproteine (relevant für Wechselwirkungen).

Stoffwechsel (Leber)

Verapamil wird überwiegend in der Leber verstoffwechselt. Eine verminderte Leberfunktion kann zu höheren Wirkspiegeln führen und das Risiko für Nebenwirkungen erhöhen. Daher kann in solchen Fällen eine Anpassung erforderlich sein.

Ausscheidung

  • Die Ausscheidung erfolgt vor allem über den Urin (und teilweise über den Stuhl – je nach Metaboliten).
  • Bei besonderen Konstellationen (z. B. schwere Nierenprobleme) kann die Gesamtbeurteilung angepasst werden.

Hinweis für die Praxis: Bei Änderungen der Dosierung, beim Wechsel der Darreichungsform oder bei neu beginnenden Begleitmedikamenten können sich die Blutspiegel und damit die Wirkung bzw. Verträglichkeit ändern. Sprechen Sie daher bei Fragen mit Ihrer Apotheke oder Ihrem Behandlungsteam.

4. Typische Anwendung & Indikationen

Verampil wird in der Regel bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen eingesetzt, bei denen Calciumkanalblockade erwünscht ist. Häufige Indikationsbereiche sind:

Mögliche Indikationen (je nach ärztlicher Bewertung und Präparat)

  • Herzrhythmusstörungen aus dem supraventrikulären Bereich, insbesondere bei bestimmten Formen einer Tachykardie.
  • Angina pectoris (Brustschmerz aufgrund vermindertem Sauerstoffangebot des Herzens), zur Vorbeugung oder Symptomkontrolle – je nach Therapieschema.
  • Bluthochdruck (Hypertonie), oft wenn andere Therapien nicht geeignet sind oder in Kombination – abhängig von Ihrem Fall und der jeweiligen Präparatvariante.

Wie sich die Behandlung im Alltag bemerkbar machen kann

  • Weniger Episoden von Herzrasen oder eine bessere Kontrolle der Herzfrequenz.
  • Häufigere Belastungsfähigkeit ohne Brustschmerz (bei Angina pectoris).
  • Abnahme des Blutdrucks im Verlauf (insbesondere bei regelmäßiger Einnahme).

Wichtig: Wenn Sie neue oder deutlich stärkere Symptome bemerken (z. B. Ohnmacht, ausgeprägter Schwindel, starkes Herzrasen trotz Einnahme, Atemnot), suchen Sie zeitnah medizinische Hilfe.

5. Dosierung & Einnahme-Timing

Die passende Dosierung von Verampil hängt ab von der Indikation, der Darreichungsform, Ihrem Alter, Ihrer Leberfunktion und möglichen Begleiterkrankungen. Daher muss die Dosis individuell festgelegt werden.

Allgemeine Prinzipien

  • Üblicherweise wird mit einer niedrigeren Anfangsdosis gestartet und bei Bedarf schrittweise angepasst – abhängig von Wirkung und Verträglichkeit.
  • Die tägliche Einnahmehäufigkeit und das Einnahmeintervall unterscheiden sich je nach Produktvariante.
  • Retard-/Depotformen dürfen in der Regel nicht zerkleinert oder zerstoßen werden (siehe Packungsbeilage). Damit bleibt die Wirkstofffreisetzung über die Zeit erhalten.

Timing: Wann und wie einnehmen?

Häufig wird Verampil regelmäßig über den Tag verteilt oder als Retardgabe zu festen Zeiten eingenommen, um stabile Wirkspiegel zu erreichen.

  • Legen Sie eine feste Uhrzeit fest (z. B. morgens/abends) – das erleichtert die Kontinuität.
  • Wenn Sie mehrere Dosen täglich nehmen: beachten Sie das vorgeschriebene Intervall.
  • Setzen Sie das Medikament nicht eigenständig ab oder verändern Sie die Dosis ohne Rücksprache.

Vergessene Dosis

Wenn Sie eine Einnahme vergessen haben, gilt in vielen Fällen: Nehmen Sie die Dosis ein, sobald Sie es bemerken – sofern nicht kurz vor der nächsten Dosis ist. Orientieren Sie sich dafür an der Packungsbeilage oder fragen Sie in der Apotheke nach. Verdoppeln Sie die Dosis in der Regel nicht, um eine vergessene Gabe nachzuholen.

Beispielhafte Einnahme-Übersicht (schematisch)

Da konkrete Dosierungen variieren, dient die folgende Tabelle nur zur Orientierung, wie ein typisches Einnahmeschema aussehen kann:

Präparatvariante Typisches Schema Worauf achten?
Retard/Depot Oft 1–2× täglich (je nach Stärke) Ganz einnehmen; nicht zerkleinern; gleichbleibendes Timing
Andere Formen Teilweise mehrmals täglich Intervall einhalten; regelmäßige Einnahme für stabile Wirkung

6. Wechselwirkungen mit Lebensmitteln

Bei Verapamil können Lebensmittel und Getränke die Aufnahme beeinflussen. Besonders relevant ist die Verträglichkeit in Zusammenhang mit bestimmten Nahrungsbestandteilen.

Grapefruit & Saft

Grapefruit und Grapefruitsaft können die Verstoffwechselung von Verapamil beeinträchtigen und dadurch die Wirkspiegel erhöhen. Das kann das Risiko für Nebenwirkungen steigern (z. B. Schwindel, Blutdruckabfall, Verlangsamung des Herzschlags). Vermeiden Sie Grapefruitprodukte am besten, sofern Ihre Packungsbeilage oder Ihr Behandlungsteam nichts anderes empfiehlt.

Nahrung allgemein

  • Nahrung kann die Aufnahme verlangsamen oder geringfügig verändern – bei vielen Patienten bleibt die Gesamtwirkung trotzdem gut steuerbar.
  • Für die meisten Anwender ist es sinnvoll, das Medikament immer ähnlich zur Nahrung einzunehmen, damit die Schwankungen gering bleiben.

Praktisch: Wenn Sie merken, dass Sie nach Einnahme mit/ohne Nahrung unterschiedliche Wirkungen spüren, notieren Sie das und besprechen Sie es mit Ihrer Apotheke.

7. Alkohol- und Arzneimittelwechselwirkungen

Verapamil kann den Blutdruck und die Herzfrequenz beeinflussen. Alkohol kann diese Effekte zusätzlich verstärken. Außerdem gibt es wichtige Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln, insbesondere solchen, die Herzrhythmus und Leitungssystem beeinflussen oder den Verapamil-Stoffwechsel verändern.

Alkohol

  • Erhöhte Müdigkeit, Schwindel oder Blutdruckabfall sind möglich.
  • Bei empfindlichen Personen kann Alkohol das Risiko für Benommenheit erhöhen, besonders in Kombination mit weiteren blutdrucksenkenden Arzneien.
  • Entscheidend ist, wie stark Sie reagieren – daher: nur in Maßen und beobachten Sie Ihre Symptome.

Wichtige Arzneimittelwechselwirkungen (Beispiele)

Wechselwirkungen können die Wirkstärke erhöhen oder senken – oder die Wirkung am Herzen verstärken. Bitte informieren Sie Ihr Behandlungsteam, wenn Sie Folgendes einnehmen:

  • Andere Antiarrhythmika (gegen Rhythmusstörungen): Risiko für zu starke Verlangsamung oder Leitungsstörungen.
  • Betablocker (z. B. gegen Bluthochdruck oder zur Frequenzkontrolle): kann die Wirkung auf Herzfrequenz/Leitung verstärken.
  • Bestimmte Antibiotika bzw. Arzneimittel gegen Pilze/virale Infektionen: können den Abbau beeinflussen und so die Verapamilspiegel erhöhen.
  • CYP3A4- und P-Glykoprotein-bezogene Wechselwirkungen: Verapamil wird über Stoffwechselwege verarbeitet; Hemmstoffe/Induktoren können daher eine Rolle spielen.
  • Antihypertensiva (weitere Blutdrucksenker): additiver Blutdruckabfall möglich.
  • Digoxin (Herzglykosid): Verapamil kann die Digoxinspiegel beeinflussen.
  • Statine (z. B. bei Cholesterin): je nach Wirkstoff kann das Muskelrisiko steigen, wenn Konzentrationen erhöht werden.
  • HIV- oder Hepatitis-Medikamente, Immunsuppressiva und weitere Spezialtherapien: hier ist eine individuelle Prüfung besonders wichtig.

Merksatz: Nehmen Sie Verapamil nicht „blind“ zusammen mit neuen Medikamenten ein. Prüfen Sie Wechselwirkungen am besten gemeinsam mit Apotheke/Behandlungsteam, vor allem bei Antibiotika, Antimykotika, Herzmedikamenten und neuen Dauertherapien.

8. Sicherheitsprofil & Warnhinweise

Wie bei allen Herzmedikamenten gibt es mögliche Nebenwirkungen und Situationen, in denen besondere Vorsicht geboten ist. Die meisten Menschen vertragen Verapamil gut, aber individuelle Faktoren (z. B. Herzleitungsstörungen, Leberfunktion, gleichzeitige Medikamente) können das Risiko beeinflussen.

Typische Nebenwirkungen (mögliche Beispiele)

  • Schwindel, Benommenheit
  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit oder Magenbeschwerden
  • Verstopfung (bei manchen Patienten)
  • Ödeme (Wassereinlagerungen), z. B. an Knöcheln/Beinen
  • langsamer Puls (Bradykardie)

Wichtige Warnzeichen – dann rasch handeln

Suchen Sie umgehend medizinische Hilfe, wenn eines der folgenden Zeichen auftritt (insbesondere, wenn es stark ausgeprägt ist oder neu hinzukommt):

  • Ohnmacht oder starke Präsynkope (Beinahe-Ohnmacht)
  • Sehr starker Schwindel oder deutliche Kreislaufprobleme
  • Atemnot, ungewohnte Belastungsintoleranz
  • Starke Brustschmerzen oder Verschlechterung bestehender Symptome
  • Anzeichen einer allergischen Reaktion (z. B. Schwellungen im Gesicht, Atemprobleme, Nesselsucht)

Besondere Vorsicht bei

  • Leberfunktionsstörung (Abbau verlangsamt)
  • bestehenden Herzleitungsstörungen oder stark verlangsamt schlagendem Herzen
  • bestimmten Herzinsuffizienzen (je nach Art und Schwere)
  • gleichzeitiger Medikation, die ebenfalls die Herzfrequenz/Leitung beeinflusst oder den Spiegel verändert

Schwangerschaft & Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind, stillen oder eine Schwangerschaft planen, klären Sie die Anwendung bitte mit Ihrem Behandlungsteam. Die Entscheidung hängt von Nutzen, Risiko und Ihrem Zustand ab.

Kinder & Jugendliche

Für Kinder und Jugendliche gelten häufig besondere Dosierungs- und Sicherheitsaspekte. Nutzen Sie daher bitte die Informationen in der Packungsbeilage bzw. die Vorgaben Ihres Behandlungsteams.

9. Praktische Anwendungstipps

So erleichtern Sie die Einnahme

  • Legen Sie die Einnahme zu festen Zeiten fest (z. B. per Handy-Erinnerung).
  • Nehmen Sie das Arzneimittel mit Wasser ein. (Genaueres zur Einnahmeform finden Sie in der Packungsbeilage.)
  • Wenn Sie eine Retardtablette verwenden: nicht teilen, nicht zerkleinern, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben.
  • Führen Sie bei Anpassungen oder neuen Begleitmedikamenten ein kurzes Symptom- und Puls-/Blutdruckprotokoll (z. B. 1–2 Wochen) – das hilft bei der Kontrolle.

Monitoring: Warum Messungen sinnvoll sind

Verapamil kann Herzfrequenz und Blutdruck beeinflussen. Besonders am Beginn oder bei Dosisänderung kann es hilfreich sein:

  • Blutdruck (z. B. morgens/abends)
  • Puls (Herzfrequenz)
  • Symptome (z. B. Schwindel, Leistungsfähigkeit, Brustschmerz)

Wie mit Nebenwirkungen umgehen?

  • Leichte, vorübergehende Beschwerden können vorkommen – beobachten Sie Verlauf und Intensität.
  • Bei anhaltendem Schwindel, deutlich verlangsamtem Puls oder zunehmenden Beschwerden: Kontaktieren Sie zeitnah Ihre Apotheke oder Ihren Arzt.
  • Setzen Sie das Medikament nicht abrupt ab, ohne Rücksprache – gerade bei Herzmedikation kann das ungünstig sein.

10. Alternative Optionen

Je nach Indikation gibt es verschiedene Alternativen zu Verapamil. Welche Option sinnvoll ist, hängt von Ihrer Herzrhythmusart, Ihrer Herzfunktion, Ihrem Blutdruck und Ihrer Begleitmedikation ab.

Therapeutische Alternativen (Beispiele)

  • Andere Calciumkanalblocker (z. B. Dihydropyridine oder andere Substanzen) – je nach Zielsetzung (Blutdruck vs. Rhythmus).
  • Betablocker zur Frequenzkontrolle bei bestimmten Rhythmusstörungen oder zur Blutdrucktherapie.
  • Antiarrhythmika anderer Klassen bei bestimmten Rhythmusstörungen (individuell beurteilen).
  • Bei Angina pectoris: Zusätzlich/alternativ können Nitrate oder weitere Herzmedikamente zum Einsatz kommen, je nach Risiko und Therapieplan.

Wichtig: Änderungen in der Herztherapie sollten immer sorgfältig koordiniert werden, da sich Wirkung und Wechselwirkungen unterscheiden. Lassen Sie Ihre Medikation nur nach ärztlicher Empfehlung umstellen.

11. Markt- & Rechtskontext in Österreich

In Österreich ist der Zugang zu Arzneimitteln geregelt. Verampil® (Verapamil HCl) wird üblicherweise im regulierten Arzneimittelsystem geführt. Für die Abgabe gelten die jeweiligen rechtlichen Vorgaben und die Einordnung des Präparats (z. B. Verfügbarkeit über Apotheken/zugelassene Versandwege, abhängig von den nationalen Bestimmungen).

Online-Apotheken bieten in der Regel eine Abwicklung innerhalb des gesetzlichen Rahmens an. Für die sichere Nutzung sind richtige Angaben zu Patientendaten, Diagnosen (falls erforderlich), und insbesondere eine vollständige Medikamentenübersicht entscheidend.

Preis-/Verfügbarkeitsaspekte

  • Preise und Packungsgrößen können variieren.
  • Die Verfügbarkeit kann je nach Lieferkette und Wirkstärke zeitweise eingeschränkt sein.
  • Bei Engpässen kann es Alternativen in Form anderer Verapamil-Präparate oder anderer Darreichungsformen geben, die in Ihrem Fall geprüft werden können.

Hinweis: Diese Informationen dienen der Orientierung. Für konkrete rechtliche oder produktbezogene Details ist die jeweils aktuelle Website der zuständigen Stellen bzw. der Apotheke maßgeblich.

12. Aktuelle Orientierung (Hinweise zur sicheren Anwendung)

Herzmedikation erfordert Aufmerksamkeit – besonders wenn mehrere Medikamente kombiniert werden. Die folgenden Punkte sind in der Praxis besonders wichtig:

  • Vor Therapiebeginn: Besprechen Sie alle bestehenden Medikamente (auch rezeptfreie Präparate, pflanzliche Mittel und Nahrungsergänzungen).
  • Bei Dosisänderungen: Kontrollieren Sie Blutdruck und Puls, und achten Sie auf Schwindel, ungewöhnliche Müdigkeit oder Leistungseinbruch.
  • Bei Infekten oder neuer Medikation: Antibiotika/Antimykotika/Antiviralia können Wechselwirkungen auslösen.
  • Bei neuen Symptomen (z. B. anhaltender langsamer Puls, Ohnmacht): nicht abwarten.
  • Adhärenz: Regelmäßige Einnahme hilft, die gewünschte Wirkung aufrechtzuerhalten.

Falls Sie Fragen zur konkreten Einnahmeform (Retard/Depot), zu Ihrer Dosierung oder zu Wechselwirkungen haben, kann die Apotheke helfen, die Informationen aus Packungsbeilage und individuellen Faktoren in eine verständliche Anwendungsempfehlung zu übertragen.

13. Lieferung & Verfügbarkeit

Die Verfügbarkeit von Verampil® kann je nach Wirkstärke und Packungsgröße variieren. In der Online-Bestellung werden in der Regel Lieferoptionen angezeigt.

Was Sie erwarten können

  • Abholung/Lieferung je nach Anbieter und Region (innerhalb Österreichs).
  • Verpackung gemäß den Vorgaben für Arzneimittel.
  • Bestellstatus über den Kundenbereich (je nach Service).

Engpass-Situationen

Sollte Verampil® in der gewünschten Stärke/Packung vorübergehend nicht verfügbar sein, kann es sinnvoll sein, sich über Alternativen zu informieren (z. B. andere Verapamil-Präparate oder angepasste Darreichungsformen). Bitte stimmen Sie Änderungen immer mit dem Behandlungsteam ab.

Für die konkrete Lieferzeit und mögliche Expressoptionen beachten Sie bitte die Angaben im Checkout bzw. im Angebot auf der Website.

14. FAQ – Häufige Fragen zu Verampil (Verapamil HCl)

Wie schnell wirkt Verampil?

Der Wirkungseintritt hängt stark von der Darreichungsform (z. B. Retard/Depot) und der individuellen Situation ab. Bei Retardformen ist die Freisetzung über längere Zeit ausgerichtet. Wenn Sie unsicher sind, welche Variante Sie erhalten haben, sehen Sie in der Packungsbeilage nach oder fragen Sie in der Apotheke.

Darf ich Verampil mit Grapefruitsaft kombinieren?

In der Regel wird davon abgeraten, da Grapefruit die Verstoffwechselung beeinflussen kann und dadurch die Wirkspiegel steigen können. Für Ihre konkrete Situation gilt: Packungsbeilage und Beratung beachten.

Kann Verampil meinen Puls verlangsamen?

Ja. Verapamil kann den Herzschlag verlangsamen und die Erregungsleitung beeinflussen. Achten Sie auf Symptome wie ausgeprägten Schwindel, ungewöhnliche Schwäche oder Ohnmachtsneigung und melden Sie Auffälligkeiten zeitnah.

Was passiert, wenn ich eine Dosis vergesse?

Nehmen Sie die verpasste Dosis meist ein, sobald Sie es merken – sofern nicht kurz vor der nächsten Einnahme. Verdoppeln Sie die Dosis in der Regel nicht. Orientieren Sie sich an der Packungsbeilage oder fragen Sie nach.

Welche Wechselwirkungen sind besonders häufig?

Häufig relevant sind Kombinationen mit anderen Medikamenten zur Herztherapie (z. B. Betablocker oder Antiarrhythmika) sowie Arzneimitteln, die den Leberstoffwechsel beeinflussen. Auch Statine und bestimmte Antibiotika/Antimykotika können eine Rolle spielen. Am besten klären Sie jede neue Medikation vorab.

Ist es in Ordnung, Alkohol zu trinken?

Alkohol kann Schwindel, Müdigkeit und Blutdruckabfall verstärken. Wenn Sie Alkohol konsumieren, dann nur in Maßen und beobachten Sie Ihre Reaktion. Bei starken Symptomen: keine weitere Einnahme und ärztlich abklären.

Wie lagere ich Verampil richtig?

Lagern Sie das Arzneimittel so, wie in der Packungsbeilage beschrieben (typischerweise trocken, vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt und außerhalb der Reichweite von Kindern). Vermeiden Sie Hitze und Feuchtigkeit.

Gibt es Alternativen zu Verampil?

Ja, je nach Indikation. Alternativen können andere Calciumkanalblocker, Betablocker oder – je nach Situation – andere Antiarrhythmika sein. Eine Umstellung sollte sorgfältig geplant werden, um Wechselwirkungen und Wirkungsunterschiede zu berücksichtigen.

Wann sollte ich sofort medizinische Hilfe suchen?

Suchen Sie umgehend Hilfe bei Ohnmacht, starkem oder anhaltendem Schwindel, Atemnot, neuen/verschlimmerten Brustschmerzen oder bei Zeichen einer schweren allergischen Reaktion (z. B. Schwellungen im Gesicht, Atemprobleme).

Zusammenfassung

Verampil® (Verapamil-Hydrochlorid) ist ein Calciumkanalblocker, der die Erregungsleitung am Herzen verlangsamen und die Gefäße erweitern kann. Dadurch eignet er sich zur Behandlung bestimmter Herzrhythmusstörungen, zur Angina-pectoris-Therapie und je nach Situation auch bei Bluthochdruck. Wichtig für die Sicherheit sind regelmäßige Einnahme, die Beachtung von Wechselwirkungen (insbesondere mit Grapefruit und bestimmten Arzneimitteln) sowie das Monitoring von Puls und Blutdruck, vor allem beim Start oder bei Dosisänderungen.

Für weiterführende Details (z. B. zu Ihrer konkreten Stärke, Darreichungsform und individuellen Hinweise) konsultieren Sie bitte die Packungsbeilage und wenden Sie sich bei Fragen an Ihre Apotheke.

Zusätzliche Informationen

Dosierung: No selection

40mg, 120mg

Packung: No selection

30 pill, 60 pill, 90 pill, 120 pill, 270 pill